Weißkohl und Rotkohl - Saat

Brassica oleracea 'Kilazol F1' + 'Rescue F1'
Weißkohl und Rotkohl
Der Weißkohl 'Kilazol' liefert Kohlköpfe von ca. 1,5 bis 2,5 kg, die äußerst geeignet sind zur langfristigen Aufbewahrung . Diese neue Sorte ist resistent gegen Kohlhernie. Der Rotkohl 'Rescue' gibt schöne kräftige Kohlköpfe mit intensiv tiefroter Farbe. Die Kohlköpfe von ca. 2 bis 3 kg sind sehr schmackhaft und lange aufzubewahren.
1 Packung (2 Tüten 'Kilazol' und 'Rescue' mit je 50 Samen).
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  • Pflanzung
  • Kohlsaat muss man nicht vorbehandeln. Sie können sie aber 12 Stunden in lauwarmes Wasser legen, um die Keimung zu beschleunigen.

    Kohlpflanzen wachsen schnell und am besten in wasserhaltendem Boden, der im Winter gut gedüngt wird.
    Saatmethode
    Saatperiode unter Glas: Februar – April, im Freiland: April – Mai

    Achtung: Kohlsaat ist für Vögel sehr verlockend. Aus dem Grund ist es ratsam, im Frühbeet vorzusäen. Pflanzen Sie die Sämlinge wenn sie größer sind ins Freiland. Ansonsten müssen Sie unbedingt Maßnahmen zur Vogelabwehr ergreifen.

    Säen kann man auf 2 Arten:
    1. Säen im Frühbeet in Töpfen kann man ab Februar bis einschließlich April. Füllen Sie Töpfe mit guter feiner Saaterde. Stecken Sie pro Topf einen Kohlsamen in die Erde. Bringen Sie danach eine höchstens 1 cm dicke Schicht Saaterde an. Drücken Sie die Erde leicht an und besprenkeln sie mit Wasser. Stellen Sie die Töpfe ins Frühbeet (im Wohnraum ist es zu warm). Lassen Sie sie nie austrocknen. Geben Sie den gekeimten Kohlpflanzen genug Platz; stellen Sie die Töpfe so weit auseinander, dass die Blätter sich nicht berühren. Pflanzen Sie die Kohlpflanzen ab Ende April nach draußen, alle 70 cm in einer Reihe und mit 70 cm zwischen den Reihen.
    2. Säen ins Freiland, vorzugsweise in direkter Sonne, kann man ab April bis einschließlich Mai. Die jungen Pflanzen vertragen etwas Frost. Lockern Sie die Erde bis mindestens 30 cm tief. Platzieren Sie an den Anfang und das Ende der Saatreihe einen Stock und spannen Sie eine Leine dazwischen auf. Parallel zu der Leine machen Sie eine Furche und säen dünn, zwischen Daumen und Zeigefinger, eine Reihe Saat. Bedecken Sie die Saat mit 1 cm Erde, drücken sie vorsichtig an und besprühen sie mit Wasser. Nehmen Sie die Leine wieder ab und platzieren ein Stecketikett mit dem Namen der Saat am Anfang der Reihe. Mehrere Reihen säen mit 20 cm Abstand voneinander. Legen Sie eventuell Drahtgaze über die Sämlinge, um sie vor Vogelfraß zu schützen. Wenn 4 Blätter an den Sämlingen sind, können Sie sie ausdünnen und ein Stück weiter in der Reihe pikieren oder in Töpfe. Ergreifen Sie Maßnahmen zur Vogelabwehr!
    Die Saat keimt in 7 - 14 Tagen.
     
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  • Pflege
  • Geben Sie nur in trockenen Perioden zusätzlich Wasser. Kohlpflanzen sollte man die ganze Saison über ordentlich düngen. Halten Sie das Grundstück unkrautfrei. Dann können sich die Kohlpflanzen  gut entwickeln.
    Erntemethode
    Ernteperiode: Oktober – Dezember.

    Ernten Sie den Kohl, wenn er beinahe ausgewachsen ist. Benutzen Sie dazu ein scharfes Messer und schneiden Sie genau unter dem Kohl den Hauptstängel durch. Danach kann man die ganze Pflanze ausgraben.

    Wussten Sie schon, dass Ihr Kaninchen verrückt ist auf die (Kohl-) Blätter?
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  • Besonderheiten
  • Alle Kohlsorten gehören zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae oder Cruciferae). Die vielen Kohltypen sind sogar genetisch betrachtet praktisch gleich. Der lateinische Name ist dann auch für viele dieser essbaren Kohlsorten: Brassica oleracea. Die verschiedenen Kohltypen sind klassifiziert als Sorten, die von Menschen in den vergangenen 5000 Jahren selektiert und weiter gezüchtet wurden. So ist der lateinische Name für Kopfkohl Brassica oleracea convar. capitata', für Rotkohl 'Brassica oleracea convar. capitata var. rubra' und für Weißkohl 'Brassica oleracea convar. capitata var. alba'.

    Rotkohl gibt es in 2 Typen: Sommer-Rotkohl und Winter/Herbst-Rotkohl. Der Sommer-Rotkohl hat für Sie den Vorteil, dass nach der Ernte im Juli noch eine Nachsaat mit anderen Gemüsen erfolgen kann. Der Winter/Herbst-Rotkohl ist hingegen besser aufzubewahren und ist auch etwas fester als der Sommer-Rotkohl. Auch ist die Farbe der Sommersorte etwas heller als die des Winter/Herbst-Rotkohls.

    Von Kohl gibt es viele Kultivare; es gibt frühe bis späte Sorten und solche, die das ganze Jahr lang gesät werden können. Es gibt auch Sorten, die mehr oder weniger viel Kälte vertragen. Halten Sie sich an die Empfehlung für Saatperioden, die auf der Packung steht, denn sonst bekommen Sie möglicherweise Probleme (die schnell wachsenden Sorten sind weniger winterhart und nicht geeignet zum Ernten in der Frostperiode).

    Sowohl Rotkohl als auch Weißkohl sind zweijährige Pflanzen, die im Prinzip erst im zweiten Jahr blühen und Saat bilden.

    Die Röte von Rotkohl entsteht durch das Pigment Cyanidin. Dieser Stoff reagiert auf den Säuregrad. Damit ist der Saft von Rotkohl ein Säuregradindikator. In saurem Milieu färbt er sich rosa, in neutralem violett und in basischem blau und in sehr stark basischem Milieu ist er sogar farblos. Wenn man einen kleinen Schuss Zitronensaft zusetzt, färbt sich der Rotkohl also etwas röter.
    Verwendung
    Rotkohl und Weißkohl sind frisch am leckersten. Sie können sie auch prima einfrieren. Frisch geschnittenen Kohl können Sie leicht einige Wochen im Kühlschrank oder Keller aufbewahren.

    Sie können Weißkohl kurz blanchieren und anschließend in einen Salat mischen. Auch zum Kochen oder im Wok zuzubereiten ist Weißkohl sehr geeignet, beispielsweise zu einem Reisgericht oder in einer köstlichen Sahnesoße mit Speck. Aus Weißkohl wird Sauerkraut hergestellt.

    Fein geschnittenen Rotkohl können Sie kochen für das traditionelle Gericht mit Kartoffeln und rotem Fleisch und Apfel mit Zucker, Zimt, Nelken, Lorbeer und Rotwein. Aus geraspeltem Rotkohl kann man auch köstlichen Salat machen mit Gewürzgurken und Joghurt oder Essig.
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