Schnittbohnen ’Merveille de Piemonte’ - Saat

Phaseolus vulgaris ’Merveille de Piemonte’
Schnittbohnen ’Merveille de Piemonte’
Eine spektakuläre Schnittbohne, die während des Kochens ihre violette Zeichnung verliert und sich gelb-grün färbt. Die langen Bohnen (ca. 16-20 cm) schmecken ausgezeichnet! Auch als Trockenbohne ist diese Stangen-Schnittbohne köstlich und schmackhaft!
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Blütezeit

Jan.
Febr.
März
Apr.
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehr zur Pflanzengruppe
  • Pflanzung
  • Bohnen muss man nicht vorbehandeln. Sie können sie aber 12 Stunden in lauwarmes Wasser legen, um die Keimung zu beschleunigen.
    Saatmethode
    Saatperiode Freiland: Mai – Juli, unter Glas: März – April.

    Säen kann man auf 2 Arten:  
    1. Lockern Sie die Erde bis mindestens 30 cm Tiefe. Wählen Sie dazu keinen Platz, an dem frischer Stallmist angebracht wurde und auch keinen anhaltend nassen und kalten Boden. Säen im Freiland, vorzugsweise in der vollen Sonne, kann man, sobald der (Nacht-) Frost gewichen ist bis einschließlich Juli. Graben Sie bei jedem Stock (oder Seil) ein kleines Loch und legen 5 Bohnen hinein. Schütten Sie die Löchern dann wieder zu, so dass die Bohnen 4 bis 5 cm tief im Boden liegen. Drücken Sie die Erde leicht an und besprühen sie mit Wasser. Stellen Sie an den  Anfang des Gitters ein Stecketikett mit dem Namen der Saat. Gekeimte Bohnen sind überaus frostempfindlich. Sie können eine frühere Bohnenernte erzielen, wenn Sie die Bohnen im Haus keimen lassen. (Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil dieser Vorkeimung im Haus: Die Keimlinge können nicht von Vögeln aus dem Boden gezogen werden).
    2. Säen im Haus in Töpfen im März - April. Füllen Sie diese Töpfe mit guter feiner Saaterde. Pflanzen Sie je 5 Bohnen in einen Topf. Bringen Sie danach eine höchstens 3 cm dicke Schicht Saaterde an. Drücken Sie die Erde leicht an und besprenkeln sie mit Wasser. Stellen Sie die Töpfe ans Licht bei Zimmertemperatur. Wenn Gefahr besteht, dass die Keimlinge zu groß werden, während es draußen noch zu kalt ist, können Sie Zeit gewinnen und das Wachstum hinauszögern, indem Sie sie an einen kühleren Platz stellen. Lassen Sie sie Keimlinge nie vertrocknen. Geben Sie den gekeimten Bohnen genug Platz und stellen Sie die Töpfe so weit auseinander, dass die Blätter sich nicht berühren. Pflanzen Sie die Bohnenpflanzen nach der (Nacht-) Frostperiode draußen an, 5 Pflanzen (1 Topf) pro Stock (oder Seil) des Gitters.
    Die Saat keimt in 14 Tagen, abhängig von der Temperatur.
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  • Pflege
  • Geben Sie nur in trockenen Perioden zusätzlich Wasser. Halten Sie das Grundstück unkrautfrei. Dann können die Bohnen gut und stetig wachsen.
    Erntemethode
    Ernteperiode: August – Oktober.

    Ernten Sie mit beiden Händen. Mit nur einer Hand entsteht zu viel Schaden an der Bohnenpflanze.
    Ernten kann man auf 3 Arten:
    1. Schnittbohnen sollten Sie jung ernten, sobald die Verdickungen (der Samen) noch nicht an der Außenseite zu sehen sind. In der Saison sollten Sie mindestens einmal pro Woche ernten. Junge Bohnen sind am zartesten und daher am leckersten.
    2. Bei Trockenbohnen müssen Sie die Schoten trocknen lassen, um sie zu ernten. Anschließend können Sie die Schoten öffnen und die getrockneten Bohnen heraus holen. Die Bohnen müssen danach noch nach getrocknet werden.
    3. Sie können sie auch ein erstes Mal pflücken, wenn die Schoten noch grün sind aber gut schon gefüllt. Dann sind kräftige, gleichmäßige Verdickungen der Schoten zu sehen. Das Trocknen der Schoten kann bei diesen gepflückten Schoten an einem trocknen Platz im Haus erfolgen. Die Pflanze kann nach diesem ersten Pflücken wieder weiter wachsen und blühen. Auf diese Weise ernten Sie die meisten Bohnen.
    Wenn alle Bohnen geerntet sind und die Pflanze nicht mehr blüht, können Sie die ganze Pflanze entfernen.
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  • Besonderheiten
  • Schnittbohnen ohne sogenannten "Faden" werden bei Tisch im Allgemeinen am liebsten gegessen. Heutzutage sind diese Bohnen mit sogenanntem "Faden" nur noch mit Mühe zu finden. Fast alle modernen Bohnensorten sind fadenfrei.

    Gelbe Schnittbohnen nennt man auch Butterbohnen, weil sie gelb wie Butter sind. Sie sind etwas milder im Geschmack als grüne Bohnen.
    Verwendung
    Frisch gepflückte Schnittbohnen sollte man am besten frisch verzehren.  Man kann sie einige Tage im Kühlschrank aufheben. Sie können diese Bohnen in 2 cm große Stücke schneiden und dünsten oder kochen als Beilage zu Kartoffeln, Reis oder Pasta aber nicht zu lange, denn am leckersten sind sie, wenn sie noch knackig sind. Auch im Wok machen sie sich gut! Schneiden Sie dazu die Schnittbohnen in ungefähr 2 cm große Stücke. Schnittbohnen können Sie auch einfrieren, obwohl sie dann weniger knackig sind. Sie können die Schnittbohnen auch frisch verarbeiten in einer Bohnenschnippelmaschine, gerade eben gar kochen und anschließend eventuell einfrieren. Diese feingeschnippelten Schnittbohnen schmecken ausgezeichnet, auch aus der Gefriertruhe!
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