Saatband in 3 Sorten - Saat

Valerianella locusta 'Cambrai' + Pastinaca sativa subsp. sativa 'Guernsey' + Daucus carota 'Nantes'  
Saatband in 3 Sorten

Schön bequem!

Eine herrliche Kollektion von 3 Saatbändern mit 4 verschiedenen Sorten Gemüse! 1 Saatband mit Saat von Feldsalat' Cambrai', 1 Saatband mit Saat von Pastinake 'Guernsey' und 1 Saatband mit sowohl Saat von Sommermöhren 'Nantes' als auch von Radieschen 'Halblang'. Schön bequem!
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  • Pflanzung
  • Die Saat dieser Gemüsesorten muss man nicht vorbehandeln. Die Saatbänder sind gebrauchsfertig. Wenn Sie alle 3 Wochen ein bisschen säen, haben Sie jederzeit frische Gemüse zur Verfügung.
    Saatmethode
    Saatperiode Feldsalat: Januar – Oktober, Pastinake April – Mai, Sommermöhre April – September und Radieschen April – September.

    Säen in den Erdboden, vorzugsweise in direkter Sonne, kann man ab Mitte Januar bis einschließlich Oktober. Lockern Sie die Erde bis mindestens 30 cm tief. Machen Sie eine gerade Rinne von ca. 1 cm tief. Bringen Sie am Beginn ein Stecketikett an und legen Sie das Saatband in die Rinne. Machen Sie das Saatband passend und bedecken es mit 0,5 cm Erde. Drücken Sie dies vorsichtig an und besprühen Sie es mit Wasser. Mehrere Reihen säen im Abstand von 20 cm. Feldsalat kann etwas Frost vertragen. Jedoch bei Frost von mehr als -5°C muss ein Schutz, ein Fleecetuch etwa, angebracht werden.

    Die Saat keimt  abhängig von der Temperatur in 7 – 30 Tagen.
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  • Pflege
  • Geben Sie in trockenen Perioden zusätzlich Wasser. Halten Sie das Grundstück unkrautfrei. Dann kann das Gemüse gut wachsen.

    Sie müssen versuchen zu verhindern, dass der Feldsalat 'schießt'. 'Schießen' bedeutet, dass der Feldsalat einen Blütenstiel bildet. Das sehen Sie daran, dass die Pflanze auf einmal höher wächst und schließlich Blütenknospen bildet. Geschossener Feldsalat ist zwar noch essbar, wird aber bitterer im Geschmack. Versuchen Sie, dem 'Schießen' des Feldsalats zuvor zu kommen und ernten Sie rechtzeitig. Bei den anderen Gewächsen spielt dies bei einjährigem Anbau keine Rolle.
    Erntemethode
    Ernteperiode Feldsalat: ab September bis einschließlich Februar, Pastinake ab Oktober bis einschließlich Februar, Sommermöhre ab Juni bis einschließlich November, Radieschen ab April bis einschließlich September.

    Feldsalat bildet keine Köpfe und wird direkt über dem Boden abgeschnitten.

    Pastinake wird etwas süßer, nachdem sie in der Kälte gestanden hat. Diesen Effekt kann man auch erzielen, indem man Pastinake einige Tage in den Kühlschrank legt.
    Ernten Sie Pastinake stückweise, z. B. mit einer Forke. Mit einer Forke entlang der Wurzelreihe in den Boden stechen und danach die Pastinake nach oben befördern. Pastinake können Sie ab dem späten Sommer bis in den Winter ernten. Die Pastinake ist recht gut winterhart. Sie müssen aber damit rechnen, dass die Pflanzen, wenn es richtig friert, unerreichbar sein können. Decken Sie die Pflanzen also bei strengem Frost gut ab, damit Sie sie auch im Winter ernten können. Wenn im frühen Frühjahr das normale Wachstum der Pastinake wieder beginnt, ist es zum Ernten zu spät; Pastinake  wird dann bitter und schmeckt nicht mehr gut. Außerdem wird das Wurzelfleisch dann schwammig.

    Durch den Geruch von beim Ernten (leicht) beschädigten Möhren können Wurzelfliegen angezogen werden. Um das zu verhindern, ist es am besten, eine Reihe Möhren auf einmal zu ernten und nicht alle paar Tage eine Handvoll heraus zu ziehen. Man erntet sie mit einer Forke: indem man eine Forke entlang der Möhrenreihe in den Boden sticht und dann damit die Möhren nach oben befördert. Radieschen können Sie stückweise herausziehen oder mit Hilfe einer kleinen Schaufel den Boden rund um das Radieschen aufzulockern und die Radieschen heraus zu holen. Versuchen Sie hierbei, die Möhren nicht zu berühren. Radieschen kann man schon früh in der Saison ernten, Sommermöhren erst im Sommer. Wenn die Radieschen geerntet sind, können die Sommermöhren schön weiter wachsen, denn dann haben sie Platz!
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  • Besonderheiten
  • Feldsalat gibt es in 2 Typen: mit runden Blättern und mit spitzen Blättern. Mit runden Blättern ist er meist winterhart. Diese sind am meisten geeignet für Anzucht im Erdboden. Der mit den spitzen Blättern ist am besten geeignet für Anzucht im Gewächshaus oder Frühbeet. Wählen Sie also den richtigen Salat für die richtige Saison! Feldsalat kann gut Kälte vertragen und wird selbst als Wintergemüse gezogen. Dies geht nur auf Boden, der auch im Winter einen guten Wasserabfluss hat. Innerhalb von 2 Monaten nach dem Säen können Sie ernten.
    Die Salatrassen gehören zur Sorte Lactuca sativa. Feldsalat ist eigentlich kein Salat, denn dieser gehört selbst zu einem ganz anderen Geschlecht Valerianella. Er kann aber bestens in einem Salat verarbeitet werden.

    Pastinake ist nun vor allem ein Gemüse, im Mittelalter war es der Vorläufer der Kartoffel. Einfache Menschen aßen beinahe täglich Pastinake, da sie den ganzen Winter lang im Boden 'bewahrt' werden kann und die Anzucht einfach ist. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Die alten Griechen und Römer aßen schon Pastinaken. Die Pflanze riecht leicht nach Sellerie, die Wurzel der Pastinake schmeckt leicht nach Anis und ist süß. Pastinaken sind zweijährige Pflanzen. Im ersten Jahr bildet die pflanze nur eine große Blattrosette mit einer großen Wurzel und blüht noch nicht. Im zweiten Jahr wird, sobald die Temperatur etwas steigt, auch gleich ein Blütenstand gebildet. Die ganze Pflanze ist eine größere Form der Doldengewächse in unserem Nahrungsangebot  wie Sellerie und auch Möhren. Pastinake gehört zu den Doldengewächsen (Apiacae) aber  mit einem auffallenden Unterschied. Sie blüht gelb, während die meisten  anderen Vertreter der Doldengewächse weiße Blütendolden hat.

    Im 17. Jahrhundert brachte die VOC (= Niederländische Ostindien-Kompanie) violette Möhren aus dem Iran mit in die Niederlande. Die Vaterland liebenden Züchter haben solange gekreuzt und selektiert, bis die Möhren die Farbe des Hauses von Oranien, orange, bekamen. Darum sind die meisten Möhren orange! Es gibt sie jedoch noch immer in verschiedenen Farben. Radieschen gibt es in allerlei Abstufungen im Weiß-Rot-Verhältnis. Von viel weiß und wenig rot bis zu ganz rot. Auch im Geschmack besteht Abwechslung.
    Verwendung
    Geschnittener Feldsalat ist zum Gebrauch am selben Tag bestimmt. Sie können ihn höchstens noch 1 Tag im Kühlschrank aufheben. Alle Salatsorten eignen sich zur Zubereitung von Salatgerichten. Denken Sie zum Beispiel an gemischte Salatsorten zusammen in einem Salat. Je frischer der Salat ist, umso schmackhafter er ist. Sie können sogar Salatsuppe machen, gut zu wissen, wenn Sie mal viel Salat ernten müssen. Diese Salatsuppe kann man auch noch einfrieren.

    Pastinake können Sie frisch einige Tage bis zu einer Woche im Kühlschrank bewahren. Am besten ernten Sie sie dann, wenn Sie sie brauchen. Sie erfrieren nicht im Winter. Sie können Pastinaken sowohl roh als auch gekocht essen, vergleichbar mit Möhren. Sogar Frittieren zählt zu den Möglichkeiten.

    Radieschen können 10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie sind herrlich in Salaten oder einfach so aus der Hand. Kurz abspülen und dann herzhaft schmausen! Frische Möhren kann man gut 10 Tage im Kühlschrank aufheben. Man kann sie ebenso gut einfrieren. Sie können Sie als Beilage zu Kartoffeln kochen aber nicht zu lange, denn sie schmecken am besten, wenn sie noch etwas knackig sind. Auch im Wok können Möhrenscheiben sehr gut mitgebacken werden! Köstlich sind sie auch roh im Salat. Möhren haben einen hohen Gehalt an Vitaminen und Karotin, was ein gutes Antioxidans ist! Die Möhren lassen sich am einfachsten säubern, indem man sie abbürstet unter dem Wasserkran mit einer Bürste.

    Wussten Sie schon, dass Ihr Kaninchen auch verrückt ist nach Feldsalat, das Radieschenlaub und das Möhrenlaub?
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