Paprika und Pfeffer gem. - Saat

Capsicum annuum 
Paprika und Pfeffer gem.
Eine herrliche Mischung von sechs Sorten Paprika und drei Sorten Pfeffer in verschiedenen Farben und Größen. Von süß über leicht pikant bis scharf! Ideal für leicht und herzhaft gewürzte Mahlzeiten.
Diese Mischung 'Hot & Sweet' besteht aus den folgenden Sorten Paprika:
    • 'Yolo Wonder’,
    • ‘Yellow California Wonder’,
    • ‘Hungarian Yellow Wax’,
    • ‘Sweet Banana’,
    • ‘Kapiya UV’,
    • Tomatenpaprika ‘Topepo Rosso’,
    • Pfeffer ‘Cayenne’,
    • Chilipfeffer ‘Anaheim M’
    • Mexikanischer Pfeffer‘Jalapeño’
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  • Pflanzung
  • Spanische Pfeffer- und Paprikasaat brauchen nicht vorbehandelt zu werden. Sie können Sie aber 12 Stunden in lauwarmes Wasser legen, um die Keimung zu beschleunigen.
    Saatmethode
    Saatperiode unter Glas: März – April.

    Spanischer Pfeffer und Paprika sind ein echte Wärmeliebhaber und können ab Anfang März im Haus in einem Zimmer- oder Mini-Gewächshaus, in kleinen Torftöpfen oder einem einfachen Saatkasten gesät werden. Am einfachsten ist es, mit guter Blumenerde gefüllte Torftöpfe mit einem Zimmer- oder Mini-Gewächshaus zu kombinieren. Ideal ist es, wenn Sie im Zimmer- oder Mini-Gewächshaus auch noch Bodenwärme geben können. Nehmen Sie einen Samen pro Töpfchen, drücken ihn mit beispielsweise einem Bleistift bis höchstens 0,5 cm tief in die Blumenerde und füllen es mit Blumenerde auf. Geben Sie dem Mini- oder Zimmergewächshaus ein schönes Plätzchen auf der Fensterbank.

    Die Keimung geschieht in einer Woche bis 10 Tagen, auch abhängig von der Temperatur. Nach der Keimung können Sie nach ein paar Tagen die Luftfeuchtigkeit vermindern, indem Sie die Schieber des Mini- oder Zimmergewächshäuschens aufmachen.

    Wenn die Sämlinge 10 cm hoch sind, müssen sie sich an normale Luftfeuchtigkeit gewöhnen. Das erreichen Sie, indem Sie den Deckel des Zimmer- oder Mini-Gewächshäuschens eine Stunde lang ab nehmen. Dieser Vorgang muss jeden Tag mit einer Stunde verlängert werden. Nach 5 Tagen sind die Sämlinge dann gewöhnt an die richtige Luftfeuchtigkeit und können in einen größeren Topf umgepflanzt werden.

    Haben Sie kein Mini- oder Zimmergewächshaus zur Verfügung, dann ist die Verwendung eines einfachen Saatkastens kombiniert mit Plastiktüten und Holzspießchen eine gute Alternative. Um die Sämlinge an die richtige Luftfeuchtigkeit zu akklimatisieren, stechen Sie einfach kleine Löcher in die Plastiktüten.
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  • Pflege
  • Wenn die Gefahr von Nachtfrost gewichen ist und die Temperaturen über 12 °C liegen, können die Pflanzen nach draußen. Bevor Spanische Pfeffer- und Paprikapflanzen nach draußen können, ist es ratsam, sie vorher ab zu härten. Dabei lässt man die Pflanzen sich langsam ans Außenklima gewöhnen. Stellen Sie sie zu diesem Zweck 1 Stunde lang nach draußen (noch nicht in die Sonne) und verlängern dies jeden Tag um eine Stunde. Nach einer Woche können Sie sie umtopfen in einen großen Topf.

    In einem großen Topf können leicht 3 Pflanzen stehen. Stellen Sie die Töpfe in die volle Sonne. Oder Sie pflanzen sie an einem sonnigen und geschützten Platz in den Gartenboden. Die Spanischen Pfeffer- und Paprikapflanzen können dann in einer Reihe im Abstand von 35 cm gepflanzt werden. Die allererste Blütenknospe muss entfernt werden, dadurch bildet die Pflanze bessere Zweige, die die Früchte tragen können. Die Seitentriebe müssen entfernt werden. Spanische Pfeffer- und Paprikapflanzen, die draußen angebaut werden, brauchen alle Energie, damit die obersten Zweige weiter wachsen und Blütenknospen bilden können.

    Spanische Pfeffer und Paprika können sich sehr gut selbst bestäuben. Auch Bienen und Hummeln tun ihr Bestes. Fruchtansatz ist also kein Problem. Spanische Pfeffer- und Paprikapflanzen reagieren gut auf den Pflanzendünger, den auch andere Kübelpflanzen und blühende Pflanzen bekommen.

    Wenn Sie Spanischen Pfeffer und Paprika im Gewächshaus pflanzen, werden sie etwas höher und sollten Sie sie stützen. Man kann einen Stock nehmen aber auch sehr gut ein gespanntes Seil (von der Pflanze aus nach oben).

    Gießen Sie in trockenen Zeiten zusätzlich. Halten Sie das Grundstück unkrautfrei. Dann können die Pflanzen sich gut weiter entwickeln.
    Erntemethode
    Ernteperiode August – Oktober. Im Gewächshaus ab Juni.

    Wenn Spanischer Pfeffer und Paprika ausgewachsen sind, bildet sich ein gewisser dunkler Schleier über den grünen Spanischen Pfeffer und der Paprika. Damit startet der Verfärbungs- und Reifungsprozess. Sie können sie aber auch jetzt schon ernten, um den nächsten Fruchtansatz und das Fruchtwachstum zu stimulieren. Man erntet einfach, indem man die Frucht mit einem scharfen Messer von der Pflanze abschneidet. Wenn Sie Spanischen Pfeffer und Paprika hängen lassen, werden sie rot (oder eine der anderen Farben).
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  • Besonderheiten
  • Spanische Pfeffer- und Paprikapflanzen lieben Wärme und gedeihen am besten im Gewächshaus. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, sie draußen wachsen zu lassen. Wählen Sie aber den wärmsten und geschütztesten Platz in Ihrem Garten, um Spanischen Pfeffer zu züchten.

    Spanischer Pfeffer ist biologisch gesehen die gleiche Sorte wie Paprika. Es sind beides verschiedene Zuchtformen der gleichen Muttersorte. Der Pfeffer ist randvoll gefüllt mit Vitaminen aber noch wichtiger ist der Inhaltsstoff Capsaicin. Dies verleiht dem Pfeffer den scharfen Geschmack. Je mehr von diesem Stoff, desto schärfer der Geschmack! Bei Paprika fehlt dieser Stoff. Reife Paprika ist süß. Die Süße ist abhängig von der Farbe. Rote Paprika ist am süßesten, grüne Paprika am wenigsten süß.
    Verwendung
    Spanischen Pfeffer und Paprika können Sie ein paar Wochen im Kühlschrank aufheben. Sie können sie auch einfrieren, sowohl verarbeitet als auch roh. Spanischer Pfeffer und Paprika machen Ihre Mahlzeit feurig! In den verschiedenen fernöstlichen, afrikanischen und süd- und mittelamerikanischen Küchen werden sie viel verwendet. Auch bestens im Wok! Köstlich mit Zwiebel zu Fleisch oder Champignons. Vor allem farbige Paprika ist roh auch köstlich im Salat und ist randvoll mit Vitaminen! Die grünen kann man auch roh essen aber sie sind auch noch stärker im Geschmack.

    Paprika putzen kann man am einfachsten, wenn man sie in der Mitte durchschneidet und die Samenleisten mit den Samen heraus zieht. Spülen Sie die Paprika anschließend unter dem Kran ab.

    Den Spanischen Pfeffer putzen kann man am einfachsten, wenn man ihn auch in der Mitte durchschneidet und die Samen und Samenleisten heraus holt. Diese sind übrigens auch essbar aber sind noch schärfer. Spülen Sie den Spanischen Pfeffer dann unter dem Kran ab. Schneiden Sie den Pfeffer in Stückchen des gewünschten Formats. Passen Sie dabei auf, dass Ihre Finger nicht in Berührung kommen mit der Innenseite des Pfeffers. Ehe Sie sich versehen, wischen Sie sich Capsaicin in die Augen und das ist unangenehm! Manche Leute verwenden Latex-Handschuhe, wenn sie Pfeffer schneiden.
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