Erbse (rundsamig) 'Express-le-Genereux' - Saat

Pisum sativum 'Express-le-Genereux'
Erbse (rundsamig) 'Express-le-Genereux'

Jedermanns Favorit!

Erbse 'Überreich' (Pisum sativum) ist eine Palerbse. Es ist eine produktive Sorte, die früh gesät werden kann.  'Überreich' wird hoch geschätzt und gehört zu den beliebtesten Sorte vieler Gärtner. Diese Sorte produziert ungefähr 140 cm hohe Pflanzen, an denen viele lange Schoten hängen.
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Blütezeit

Jan.
Febr.
März
Apr.
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Juni
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Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehr zur Pflanzengruppe
  • Pflanzung
  • Erbsen brauchen nicht vorbehandelt werden. Sie können Sie aber 24 Stunden in lauwarmes Wasser legen, um die Keimung zu beschleunigen. Sie können die Erbsen auch noch länger im Wasser liegen lassen (3 bis 4 Tage) bis von der Erbse eine kleine Wurzel von ca. 1 cm zu sehen ist. Wenn es so weit ist, müssen Sie schnell säen. Mit dem Vorkeimen gewinnen Sie eine Woche.
    Saatmethode
    Die Saat keimt in 14 Tagen. Säen kann man auf 2 Arten:
    1) Säen in den Gartenboden, vorzugsweise in direkter Sonne, kann man im März und April. Lockern Sie die Erde bis mindestens 30 cm tief. Nehmen Sie keinen Platz zum Pflanzen, an dem frischer Stallmist aufgeschüttet wurde und auch nicht an lang anhaltend nassem und kaltem Boden. Verbesserung des Bodens mit Humus (Kompost ohne Dünger) ist gegebenenfalls möglich. Stellen Sie am Anfang und Ende der Saatreihe einen Stock auf und spannen eine Leine dazwischen auf. Ziehen Sie entlang der gespannten Leine eine 4 cm tiefe Furche und legen Sie alle 10 cm 1 Erbse hinein. Schütten Sie die Furche wieder zu, so dass die Erbsen 4 bis 5 cm tief im Boden liegen. Drücken Sie die Erde leicht an und besprühen Sie sie mit Wasser. Entfernen Sie die Leine wieder und bringen am Anfang der Reihe ein Stecketikett mit dem Namen der Saat an. Mehrere Reihen säen im Abstand von 70 cm von einander. Nützlich ist es, einen Schutz gegen Vogelfraß an zu bringen, zum Beispiel ein Fleecetuch über die Erbsen zu legen und dies zu verankern wegen dem Wind.
    2) Sie können die Ernte der Erbsen vorziehen, wenn Sie die Keimung im Haus statt finden lassen (zusätzlicher Vorteil der Vorkeimung drinnen: Die Vögel können die Keimpflanzen nicht aus dem Boden ziehen). Säen Sie im Haus im Februar in Töpfen. Füllen Sie die Töpfe mit guter feiner Saaterde. Pflanzen Sie 1 Erbse pro Topf. Bringen Sie dann eine Schicht Saaterde an, höchstens 3 cm dick. Drücken Sie die Erde leicht an und besprenkeln Sie sie mit Wasser. Stellen Sie die Töpfe ans Licht bei Zimmertemperatur. Wenn es aussieht, als würden die Keimpflanzen im Haus zu groß und es draußen noch zu kalt ist, können Sie Zeit gewinnen, indem Sie sie an einen kühleren Platz stellen. Lassen Sie sie nie vertrocknen. Geben Sie den gekeimten Erbsen genug Platz und stellen Sie die Töpfe so weit auseinander, dass die Blätter sich nicht berühren. Ab März können die Erbsenpflanzen nach draußen. Bevor sie nach draußen kommen, müssen die Pflanzen abgehärtet werden. Bringen Sie die Pflanzen dazu eine Stunde nach draußen nicht in die Sonne und verlängern Sie dies jeden Tag um eine Stunde. Nach 5 Tagen können Sie die Erbsenpflanzen einpflanzen, alle 10 cm in einer Reihe und diese Reihen im Abstand von 70 cm.
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  • Pflege
  • Wenn die jungen Pflanzen 12 cm lang sind, können sie angehäufelt werden. Hohe und mittelhohe Erbsensorten brauchen einen Halt, an dem sie klettern können. Stellen Sie an den äußeren Enden pro Reihe 2 Pfähle auf und spannen Sie grobmaschige Gaze dazwischen auf. Für halbhohe Erbsen muss die Gaze ca. 1,2 Meter hoch sein, für hohe Erbsen ca. 2,0 Meter hoch. Die Erbsenranken finden die Gaze von selbst und klettern hinein. Tipp: Platzieren Sie die Pfähle, bevor Sie pflanzen!
    Geben Sie in trockenen Zeiten zusätzlich Wasser. Halten Sie das Grundstück unkrautfrei. Dann können die Erbsen gut weiter wachsen.
    Erntemethode
    Nehmen Sie zum Ernten beide Hände. Mit nur einer Hand fügt man der Erbsenpflanze zu viel Schade zu.
    Erbsen sollten Sie ernten, sobald die Verdickungen (der Samen) an der Außenseite gut zu sehen sind. Kleine (feine) Erbsen finden die meisten leckerer als große Erbsen. In der Saison sollten Sie mindestens einmal pro Woche nach den Pflanzen schauen, um zu ernten. Danach können Sie die Schoten enthülsen. Junge Erbsen sind am zartesten und darum am leckersten. Wenn alle Erbsen geerntet sind und die Pflanze nicht mehr blüht, können Sie die ganze Pflanze entfernen.
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  • Besonderheiten
  • Erbsensorten werden selektiert bezüglich ihrer Erbsen und können nicht als Schoten verwendet werden. Umgekehrt ist es so, dass Schoten selektiert werden wegen ihrer schmackhaften Schote, zart und fadenlos. Schoten von Erbsen können also schon noch einen 'Faden' haben. Erbsen und Schoten sind botanisch gesehen aber eine Sorte.
    Erbsen gibt es in 2 Sorten: Markerbsen (runzelsamig) und Palerbsen (rundsamig). Markerbsen sind weniger mehlig, süß und geeignet als frische süße Erbsen und haben es schnell zu kalt (Säen im März). Rundsamige sind recht groß, weniger süß, schnell mehlig und geeignet als Trockenerbse und gut in Suppen. Sie vertragen Kälte und Frost sehr gut und können früher gesät werden (Februar).
    Mittelhohe und hohe Sorten bringen einen größeren Ertrag als niedrige Sorten und machen Ihnen etwas mehr Arbeit.
    Verwendung
    Frisch gepflückte und enthülste Erbsen werden am besten frisch gegessen. Man kann sie einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie können Erbsen kochen oder dünsten zu Kartoffeln, Reis oder Pastagerichten aber nicht zu lange, denn am leckersten sind sie, wenn sie noch knackig sind. Auch im Wok machen sie sich gut! Sie können Erbsen auch einfrieren. Probieren Sie mal rohe Erbsen, direkt aus dem Garten. Köstlich süß!
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