Tipps für den Teich

Tipp 1. Ein Teich von ordentlichem Format braucht einen Plan. Welche Sumpf-, Wasser- und Sauerstoffpflanzen wollen Sie einsetzen?

Tipp 2. Gutes Wasser und gute (Sauerstoff-)Pflanzen bestimmen das Gleichgewicht in Ihrem Teich. Sie können zum Füllen des Teiches Leitungs- und Regenwasser benutzen, wenn Sie am Anfang immer ein paar Eimer Grabenwasser hinzufügen. Der Mikro-Organismus, der sich hierin befindet, fördert das Leben im Wasser. (Achten Sie darauf, dass Sie keine Entengrütze schöpfen!). Auch Sauerstoffpflanzen dürfen nicht fehlen: Die besten sind Hornblatt und Wasserpest. Sogar bei niedrigen Temperaturen pro duzieren sie noch Sauerstoff. So wie die Temperaturen steigen, liefern sie mehr Sauerstoff.

Tipp 3. Vor allem in den ersten Jahren braucht der Teich zusätzliche Nährstoffe. Hierfür gibt es spezielle Nährstofftabletten im Handel. Sie werden einfach in die Erde gesteckt und geben immer die richtige Dosierung ab. Auch wenn die Temperatur steigt. Nach drei bis vier Jahren hat sich alles genügend zersetzt und die Nährstofftabletten sind überflüssig geworden.

Tipp 4. Sobald Sie Pflanzen einsetzen, pflanzen Sie sie in einen größeren Korb um, sodass sie nach Herzenslust wachsen können.

Tipp 5. Geben Sie Seerosen Platz, viel Sonne und speziellen Boden.

Tipp 6. Sie kaufen die Seerosen in speziellen Anzuchttöpfen. Diese sind zu klein, um die Seerose darin wachsen zu lassen. Kaufen Sie also gleich einen speziellen Wasserkorb. Es gibt verschiedene Typen mit großen und kleinen Löchern. Kaufen Sie auch gleich einen Beutel Seerosen-Boden. Sie können den Boden aber auch selbst zusammen stellen aus: 50% Lehm, 25% Flusssand, 25% Torf. Der Teich-Spezialist rät: 40% dunklen Lehm, 40% Topferde und 20% groben Flusssand. Pro 10 Liter fügen Sie 1 Esslöffel Holzkohlestaub hinzu.

Tipp 7. Erst wird der Korb gefüllt. Wenn die Löcher des Korbes groß sind, bedecken Sie den Boden und die Seiten mit Jute oder besser mit speziellem Tuch für Teichkörbe. Danach füllen Sie den Korb mit speziellem Boden und nehmen die Seerose so vorsichtig wie möglich aus dem Anzuchttopf. Vor allem nicht ziehen, besser ist es, den Topf mit einer alten Schere auseinander zu schneiden.

Tipp 8. Kein Problem, wenn bei schlechtem Wetter die Klarheit des Wassers nachlässt. Die Natur hilft sich selbst, werden Sie also nicht ungeduldig. Sie müssen allerdings mit einem Netz überflüssige Algen entfernen. Setzen Sie Anti-Algen-Produkte in ganz kleinen Mengen ein.

Tipp 9. Einige Fische kann der Teich immer verkraften. Karpfen haben allerdings die Neigung, Pflanzen aus ihren Körben zu wühlen. Diese können Sie also besser nicht nehmen! Fische sind allerdings nützlich im Einsatz gegen Mückenlarven. Goldfische sind kleine, zahme Fische, die kein Problem darstellen. Reiherfraß verhindern Sie mit diesem Versteck: Einen Pflanzkasten auf zwei Backstein im Teich unterbringen.

Tipp 10. Salamander und Frösche, mit einem bisschen Geduld kommen diese nützlichen Tierchen von sich aus. Wollen Sie nicht darauf warten, schöpfen Sie im Frühling eine kleine Menge Froschlaich aus dem Teich von Freunden.