Terrassenpflanze des Jahres 2016: Hibiskus

Der Hibiskus ist eine relativ unbekannte Terrassenpflanze, jedoch nicht zu Recht. Die prächtigen und exotischen Blüten lassen uns an Hawaii denken und machen die Pflanze zu einem Blickfang auf jeder Terrasse.


Der Hibiskus sorgt für ein sofortiges Sommergefühl, sogar wenn das Wetter mal nicht mitspielt.
Außerdem ist der Hibiskus geeignet für Anfänger und auch für fortgeschrittene Gärtner.

Frische Blumen

Es gibt Hunderte von Hibiskussorten, auf Deutsch auch Eibisch genannt, variierend von hohen Bäumen bis zu Zimmerpflanzen. Als Terrassenpflanze ist der Hibiskus in Strauchform und als Hochstamm erhältlich. Sie haben alle die aufmerksamkeitserregenden Blüten von bis zu 12 cm in Rot, Orange, Gelb, Lila, Rosa oder Weiß. Die spektakulären Blüten blühen meistens nur einen Tag, aber es folgen nonstop neue Blüten. Und das den ganzen Sommer lang!

(Nicht aus) Hawaii

Obwohl man beim Anblick eines Hibiskus vielleicht an hawaiianische Hula-Tänzerinnen denkt mit ihren Strohröcken, wiegenden Hüften und einer Blüte im Haar, kommt die Pflanze ursprünglich aus Südwestasien. Dort wächst der Hibiskus in der freien Natur als Strauch und kann bis zu vier Meter hoch werden. Dass der Hibiskus so ein flammendes tropisches Image hat, verdankt sie vielleicht dem impressionistischen Maler Paul Gauguin. Dieser malte die Blüten häufig auf Gemälden, die er auf Tahiti machte.

Pflegeleichte Pflanze

Die Pflege des Hibiskus ist sehr leicht. Wichtig ist ein sonniger Standort und regelmäßiges Wässern. Achten Sie aber darauf, dass der Boden des Topfes ein Loch hat oder verwenden Sie Hydrokörner. Überschüssiges Gießwasser kann dann ablaufen. Geben Sie für eine reiche und besonders lange Blüte auch Pflanzendünger.