Schneiden Rotbuche



Fagus sylvatica

Eine Buche kann man zu einem Baum oder auch zu einem Strauch wachsen lassen. Und auch als Hecke ist eine Möglichkeit. Sie werden verstehen, dass das Schneiden sich dann unterscheidet.

Es ist vor allem wichtig, dass Sie sich realisieren, dass die Rotbuche (Fagus sylvatica) und die Hainbuche (Carpinus betulus) nicht dasselbe sind. Wenn Sie zweifeln, welche “Buche” Sie in Ihrem Garten stehen haben, können Sie den Unterschied am einfachsten feststellen, indem Sie sich das Blatt genau anschauen, das bei den beiden Sorten verschieden ist. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) hat Blätter mit einem glatten Rand. Das Blatt der Hainbuche (Carpinus betulus) ist gesägt.

Schneiden im März

Haben Sie die Rotbuche als Strauchform in Ihrem Garten? März ist dann der beste Monat um zu schneiden. Finden Sie, dass der Strauch etwas zu groß wird? Schneiden Sie die Zweige dann ruhig einen halben Meter zurück. Tun Sie dies jedoch nicht all zu regelmäßig, sodass der Strauch seine natürliche Form behält. Wir empfehlen Ihnen auch, keine “Löcher” in Ihren Strauch zu schneiden!

Eine Buchenhecke wird meistens später im Jahr geschnitten. Wenn die Hecke jedoch viel zu hoch geworden ist und ordentlich zurückgeschnitten werden muss, dann können Sie dies auch im März tun.

Schneiden im Juni

Eine Buchenhecke schneiden Sie normalerweise mindestens einmal pro Jahr. Tun Sie dies vorzugsweise Mitte Juni, kurz vor dem längsten Tag des Jahres.

Schneiden im September

Möchten Sie die Hecke noch einmal schneiden? Sie sollten dies dann am besten im September tun.

Schneiden zwischen November und Februar

Die Wintermonate eignen sich, um die Buche als Baum zu modellieren. Sie können die ungewünschten Zweige dann abschneiden. An jedem Baum wachsen manche Zweige senkrecht nach oben. Diese nennen wir „Wassertriebe“, Sie sollten sie am besten ganz entfernen. Und es könnten sich Zweige bilden, die quer durch die Krone wachsen und auf Dauer andere Zweige beschädigen. Diese sollten Sie am besten auch entfernen. Achten Sie dabei darauf, den Astkragen zu belassen und die Wunden mit einem Wundmittel abzudecken.