Pastinake

Die Pastinake (Pastinaca sativa subsp. sativa) ist ein echtes Wintergemüse. Mit ein wenig Frost wird die Pastinake sogar besser schmecken. Einst war die Pastinake genauso wichtig wie die Kartoffel jetzt. In Deutschland gilt die Pastinake seit dem 16. Jahrhundert als wichtiges Grundnahrungsmittel. Die Pastinake ist also ein altes Gemüse und leider ist sie viel zu selten in Supermärkten oder beim Gemüsehändler zu finden. Der Geschmack der Pastinake ist etwas subtiler als von der ‘gewöhnlichen’ Möhre. Die Pastinake kann sowohl roh als auch gekocht oder gedünstet gegessen werden. Mit  diesem vergessenen Gemüse kann zum Beispiel Pastinakensuppe, Pastinakenpüree oder Pastinakeneintopf gemacht werden. Die Pastinake ist übrigens voll mit Vitaminen und Mineralstoffen, wie Eisen, Kalium, Calcium, ätherischen Ölen, Folsäure und Vitamin E, C und B.

Rezept Pastinakensuppe

Schnelle Pastinakensuppe

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Pastinaken, geschält, in 1 cm großen Würfeln
700 ml Hühnerbouillon
150 ml Schlagsahne
4-5 cm Ingwer, geschält und feingeschnitten
1 EL Olivenöl
15 g Butter
1 große Zwiebel, feingeschnitten
2 Zehen Knoblauch, feingeschnitten
¼ TL Kardamompulver
¼ TL Kümmelpulver
¼ TL Cayennepfeffer
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Salz

Zubereitung

Erhitzen Sie das Olivenöl mit der Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze und schwitzen Sie die Zwiebel 10 Minuten lang an. Fügen Sie Knoblauch, Ingwer, Kardamom, Kümmel und Cayennepfeffer zu und rühren Sie gut um. Geben Sie die geschnittenen Pastinaken dazu und verrühren Sie sie gut mit der Zwiebel-Kräutermischung. Gießen Sie die Bouillon dazu und schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Lassen Sie die Suppe 15 Minuten köcheln, bis die Pastinake schön weich ist.

Etwas abkühlen lassen und die Suppe pürieren bis sie glatt ist. Geben Sie die Suppe dann zurück in den Topf, geben Sie die Sahne dazu und eventuell noch Salz und Pfeffer.