Mulchen verbessert die Bodenstruktur

Als Mulchen wird das Bedecken des Bodens mit einer Lage organischen Materials wie Stroh, Torf, Holzschnitze, Baumrinde, Kakaoschalen, Grasabschnitt oder zersetztem Kompost bezeichnet. Auch kann eine Matte aus Kokosfasern, Mulchfolie oder ein Antiwurzeltuch verwendet werden.



Machen Sie eine Mulchschicht aus losem Material mindestens 5 cm dick. Eine zu dicke Schicht kann den Boden jedoch ersticken. Mulchen ist wichtig, es reichert den Boden mit natürlichen Nährstoffen an, es sorgt für eine deutliche Verbesserung der Bodenstruktur und es gibt Unkraut keine Chance.

Wie wirkt das Mulchen?

Das Material, womit der Boden bedeckt wird, wird durch Bodenorganismen, wie Würmern und Asseln, aber auch Bakterien und Schimmelpilzen bearbeitet. Das Material wird langsam zersetzt. Hierdurch verbessert sich der Humusgehalt und es werden viele Nährstoffe freigesetzt, die den Pflanzen nützen. Auch schützt das Mulchen vor dem Austrocknen des Bodens und Sie brauchen daher weniger Wasser zu geben. Mulchen verhindert außerdem das Keimen der Unkrautsamen, sodass Sie beinahe kein Unkraut mehr zu jäten brauchen.


Die Vorteile des Mulchens auf einen Blick

  • Beinahe kein Unkraut mehr, die Milchschicht bremst das Wachstum des Unkrauts
  • Der Humus, der freigesetzt wird, ist gut für die Wurzeln der Pflanze und dient als Dünger
  • Die Mulchschicht schützt den Boden vor zu starker Sonneneinstrahlung, Wind und starkem Regen
  • Gartenabfälle können dafür verwendet werden
  • Die Bodenstruktur wird deutlich verbessert und unter der Mulchschicht floriert das Bodenleben

Nicht alle Gartenabfälle können für das Mulchen verwendet werden. Am besten geeignet für eine Mulchschicht sind Holzschnitze, Kakaoschalen, Torf und Grasabschnitt. Auch die Verwendung von Stroh (erhältlich im Gartencenter) ist eine gute Alternative.



Ein bedeckter Boden ist beinahe immer besser als ein Boden ohne Bedeckung. Mulchen Sie also!