Lauberde selbst herstellen

Der Herbst naht und damit herabfallendes Laub. Wenn Sie das zusammengeharkte Laub auch auf den Komposthaufen bringen möchten, denken Sie dann daran, dass das Laub von den Bäumen langsamer zersetzt wird, als das Laub von Pflanzen und anderer Abfall, der auf den Komposthaufen kommt.

Wenn Sie ausreichend Platz haben, ist es darum gut, wenn Sie im Herbst einen separaten Laubhaufen machen. Wenn Sie den Blättern zwei Jahre Zeit geben um sich zu zersetzen, sind sie danach  Lauberde geworden.
Da Feuchtigkeit in einem Laubhaufen gut ist, sollten Sie das Laub möglichst nach einem Regenschauer sammeln. Diese gibt es im Herbst schließlich oft genug. Geben Sie ab und zu etwas Erde und Dünger mit viel Stickstoff, wie z.B. Blutmehl, hinzu. Decken Sie so einen Laubhaufen danach mit einer dünnen Lage Erde ab.
Man denkt oft, dass Lauberde saure Erde ist und daher gut für Rhododendren, Azaleen und Kamelien ist. Dies stimmt jedoch nicht! Lauberde ist gerade nicht sauer. Verwenden Sie sie also nicht für diese Pflanzen!

Eine andere Art, um Lauberde zu machen, ist mit Hilfe von Plastik-Müllsäcken. Nehmen Sie im Herbst Plastik-Müllsäcke und stopfen Sie sie voll mit Blättern. Fügen Sie organischen Dünger hinzu und legen Sie sie irgendwo weg. Vergessen Sie nicht, unten in die Säcke Löcher zu machen. Wenn Sie diese Säcke 2 Jahre liegen lassen, ist das Resultat reiche Lauberde. Wahrscheinlich wird sie sogar voller Würmer sein, da diese durch die Löcher hereingekrochen kommen.