Hyazinthen



Hyacint kommt von dem griechischen Hyacinthus, die Gottheit für alles was wächst. Dieses Zwiebelgewächs kommt ursprünglich aus den Ländern rund um das Mittelmeer und war bekannt als Hyacinthus orientalis. Das ist der Name von lilienartigen Hyazinthen, ein Teil der Namen stammt von anderen Sorten aus derselben Familie ab. Zum Beispiel die Scilla (Sternhyazinthen) und noch aparter, die Eichornia crassipes (Wasserhyazinthe).

Letztere besitzen sogar die Möglichkeit, verunreinigtes Wasser zu reinigen. Diese aparte, stark duftende Pflanze besitzt die Kraft, aus Abfall etwas Schönes, Graziöses zu machen.

Die Hyazinthe hat an jedem Stängel Hunderte kleine kelchartige Blüten, die dem Stängel seine robuste Ausstrahlung geben.
Hyazinthen werden vor allem ihres Duftes wegen gepflanzt. Der ist mehr als bezaubernd und nur aus diesem Grunde müssten eigentlich in jedem Garten wenigstens ein paar Hyazinthen gepflanzt werden, sozusagen als Hommage an den Frühling. Ein anderer Grund, Hyazinthen zu pflanzen ist die Tatsache, dass sie fast die einzigen Zwiebelgewächse im Frühjahr sind, die es in Blau gibt. Eine prachtvolle Farbe als Akzent zwischen anderen früh blühenden Pflanzen, wie Aubrieta,
kriechendem Phlox und graublättrigem Cerastium (Hornkraut). Einige bekommen so viele Blüten, daß sie ein Stöckchen zur Unterstützung benötigen. Aber auch die anderen Farben von Zartgelb bis Kirschrot, in denen Hyazinthen gezüchtet werden, sollten nicht vergessen werden. Und wer etwas weniger aristokratische Blumen bevorzugt, kann sich für Multiflora-Hyazinthen entscheiden. Die Blüten dieser Sorte ähneln den Blüten der Urhyazinthe Hyacinthus orientalis, von der alle Hyazinthen abstammen. Sie sind kleiner und haben eine weniger kompakte Form, dadurch sind sie weniger dominant.

Die Hyazinthe bevorzugt humusartigen, kalkreichen und etwas groben Boden. Nur unter diesen Voraussetzungen wird die Pflanze optimal auswachsen und überschwenglich blühen!