Hawaiian Palm

Hawaiian Palm de-de

Die prächtige Hawaii-Palme sieht in Ihrem Garten oder in Ihrem Wohnzimmer wunderschön aus. Mit ihren prächtigen grünen Blättern und ihrer exotischen Ausstrahlung sorgt diese Palme für eine tropische Stimmung. Und im Oktober blüht die Palme mit sehr schönen, langen gelben Blüten. Je älter die Pflanze wird, desto schöner blüht sie!

Sie können sich an der Hawaii-Palme erfreuen, indem Sie Ihren Teil zum Erhalt dieser Pflanze beitragen. Denn sie ist vom Aussterben bedroht...

Der Anfang

Seit Millionen von Jahren lebt die Hawaii-Palme auf der exotischen Insel Hawaii. Wegen der isolierten Lage dieser Insel konnten Pflanzen und Tiere sich dort ungestört entwickeln. Eine bestimmte Mottensorte ist vermutlich als einzige fähig gewesen, die Blüten der Hawaii-Palme zu bestäuben.

Sehr selten!

Inzwischen ist die Motte, durch die Ankunft der Menschen auf Hawaii und wegen des zerstörten natürlichen Lebensraumes ausgestorben. Die Hawai-Palme, die sich ohne die Motte nicht leicht bestäuben und vermehren kann, wird nun auch vom Aussterben bedroht. Dies macht die Palme zu einer der seltensten Pflanzen der Erde. Im Moment sind wild nur 7 Palmen aufzufinden, isoliert auf der Insel Kaua'i.

Was wurde dagegen getan?

Einige Wissenschaftler und Freiwillige setzen sich aktiv für den Erhalt der Hawaii-Palme ein. Diese Gruppe gehört zur IUCN Species Survival Commission (SSC), die das Ziel hat, den Rückgang des Sortenreichtums zu stoppen. Sie haben die Blüten der Palme von Hand bestäubt. Die geerntete Saat wird nun dafür verwendet, die Hawaii-Palme zu vermehren.

Inzwischen wurde eine große Anzahl von Pflanzen in einem speziellen Reservat gezüchtet und angebaut. Danach wird die Hawaii-Palme wieder wild ausgepflanzt. Auch versucht die IUCN, den natürlichen Lebensraum der Palme wieder herzustellen, sodass sie letztendlich in der Lage sein wird, selbstständig zu überleben.

Wie können Sie helfen?

Indem Sie eine Hawaii-Palme kaufen, unterstützen Sie direkt die Arbeit der IUCN/SSC Hawaii-Pflanzen Spezialisten Gruppe. So helfen Sie mit, zu verhindern, dass die Hawaii-Palme und noch viele andere Pflanzen aussterben.

Pflege

Die Hawaii-Palme ist sehr einfach in der Pflege. Hier unten finden Sie die wichtigsten Pflegetipps.

  • Einmal pro Woche ein bisschen Wasser geben ist ausreichend. Lassen Sie ruhig eine Woche aus, wenn die Topferde noch feucht ist. Die Pflanze ist ein Sukkulent und benötigt also wenig Wasser! Zu viel Wasser kann die Pflanze schädigen.
  • Einmal pro Monat düngen das ganze Jahr über reicht aus.
  • Brechen Sie die unteren Blätter bei Anzeichen von Vergilben einfach ab. Hierdurch entsteht der charakteristische "Palmenstamm". Die Pflanze bildet neue Blätter in der Spitze und stößt die unteren älteren Blätter wieder ab. Durch regelmäßiges Kontrollieren und Entfernen von befallenen Blättern halten Sie mögliche Probleme unter Kontrolle.
  • Sorgen Sie im Sommer für einen geschützten Platz im Haus oder im Garten. Hierdurch wird sie nicht zu viele Blätter verlieren. Die Hawaii-Palme hat eine entgegengesetzte Wachstumssaison und wächst überwiegend in den Wintermonaten. Die Ruheperiode ist in den Sommermonaten. Ab August beginnt sie wieder zu wachsen.
  • Stellen Sie die Hawaii-Palme im Winter drinnen an einen hellen Standort. Hierdurch wächst sie am besten.
  • Pflanzen Sie die Palme jedes Frühjahr in einen größeren Topf um. Sie kann dann bis zu einem Meter hoch werden.
  • Beseitigen Sie Insektenbefall, indem Sie einfach alle befallenen Blätter abbrechen. Spülen Sie den Stamm und die übriggebliebenen Blätter danach gut mit lauwarmem Wasser ab. Hierdurch waschen Sie alle Insekten ab. Innerhalb von 6 Wochen wird die Palme wieder wie neu sein.
    Dieser Insektenbefall ist erkennbar an der Bildung von Spinnenweben zwischen den Blättern (Spinnmilbe) oder durch das Erscheinen von Pünktchen auf den Blättern (Thrips). Wenn die Palme unverhofft befallen sein sollte, sollten Sie die Pflanze im Sommer am besten nach draußen stellen. Die Palme ist nicht empfindlich für anderen Befall.
  • Lassen Sie die Zimmertemperatur nachts unter 12 C° sinken. So verhindern Sie Befall von Spinnmilben.