Früh beginnen mit Einjährigen



Einjährige Pflanzen vermögen Ihren Garten in kurzer Zeit in ein Blumenmeer zu verzaubern. Es gibt eine Riesenauswahl von Einjährigen.

Saatkästchen

 Benutzen Sie ein Saatkästchen, das mit Löchern im Boden versehen ist. Für die Aussaat gibt es im Handel spezielle Saaterde zu kaufen. Der Saatkasten wird mit verschiedenen Bodenlagen gefüllt. Die erste Bodenlage besteht aus ungesiebter Erde. Verteilen Sie diese gut und füllen Sie das Kästchen bis ca. 1,5 cm (ca. daumendick) unter die Oberkante. Dann wird der Kasten bis zum Rand mit gesiebter Saaterde aufgefüllt. Streichen Sie die überflüssige Erde mit einem Brettchen ab. Sie haben nun ein flaches Saatbeet. Der Boden wird mit einem Brett behutsam angehäufelt. Nun können Sie mit der Aussaat beginnen.

Wenn die Saatkörner groß sind, können Sie sie mit der Hand auslegen. Achten Sie auf den Saatabstand, der auf dem Etikett vermerkt ist. Kleine Saat können Sie mit feinem, trockenen Sand vermengen. So können Sie sehen, wo die Saat hinfällt und wo nicht. Teilen Sie die Saat in 2 gleiche Teile. Die erste Hälfte streuen Sie mit Hilfe eines gefalteten Papiertütchens aus einer Höhe von ca. 10 cm über den Saatkasten aus. Danach können Sie den Kasten um 90 Grad drehen und die zweite Hälfte der Saat ausstreuen. Sehr feine Saat muß nicht mit gesiebter Erde abgedeckt werden, bei der groben ist es allerdings notwendig. Geben Sie mit einem Gießer, der eine sehr feine Brause mit vielen kleinen Löchern hat, Wasser und decken Sie den Kasten mit einer Glasplatte ab. Stellen Sie den Kasten auf einen warmen, hellen Platz und kontrollieren Sie täglich, ob die Erde nicht zu feucht oder zu trocken ist.

Übervölkerung im Saatkasten

Im Laufe der Zeit stehen die Keimlinge zu dicht beieinander und es ist Zeit, sie zu verpflanzen. Die kräftigen, großen Pflanzen können sie einzeln in Töpfe, Kästen oder auch ins Freiland auspflanzen. Die kleinen Pflänzchen werden in Gruppen von 3 Stück in ein Loch gesetzt. Diesen Vorgang nennt man pikieren. Die Pflanzen werden mit einem Stöckchen aus dem Saatkasten geholt und mit ca. 5 cm Abstand in ein Pikierkästchen umgesetzt. Wenn Sie den Pflanzen Wasser gegeben haben, müssen Sie an einen hellen, nicht zu warmen Platz (ca. 10 Grad Celsius) gesetzt werden.

Abhärten

Eine Woche nach dem Pikieren können Sie mit dem Abhärten beginnen. Sie gewöhnen die Pflänzchen an die Kälte, indem Sie sie in ein beheiztes Gewächshaus oder in einen beheizten Kasten setzen. Aber auch ein Schlafraum ist geeignet, um die Pflanzen weiter aufzuziehen. Zur Gewöhnung an die frische Luft das Gehäuse am Tage öffnen. Wenn kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, können Sie die Einjährigen in den Garten pflanzen.

Lücken füllen

Wenn die Tulpen, Hyazinthen und andere im Fühjahr blühenden Zwiebeln auf einem schattigen Platz verblüht sind, sind zwischen Ihren Pflanzen Lücken entstanden. Die farbenfrohen Einjährigen kommen gerade recht, um die freien Plätze in den Beeten zu füllen.

Einjährige

Es gibt verschiedene einjährige Pflanzen, mit denen Sie im Frühjahr und im Sommer immer wieder viel Freude haben. Tagetes, Ringelblumen, fleißige Lieschen, Lobelien, Stiefmütterchen, Gänseblümchen und schöne Eisblumen sorgen dafür, dass sich Ihr Garten in ein wahres Blumenmeer verwandelt. Die etwas höheren Sorten, z.B. Bechermalve, Riesensonnenblume, Cosmea, aber auch Strohblumen sorgen für viel Blütenpracht. Probieren Sie es einmal aus und sie werden feststellen, dass Einjährige ihr Geld wert sind.