Fritillaria

fritillaria

Die Fritillaria ist ein ganz besonderes Zwiebelgewächs und blüht oft überraschend früh im Frühjahr. Bekannte Arten dieser Gattung sind die Kaiserkrone und die Schachblume. Die Fritillaria ist ein sehr schönes Zwiebelgewächs und blüht mit hängenden Köpfen in spektakulären Farben.

Prächtige Farbtöne

Kaiserkronen sind bei Bakker in verschiedenen Farbtönen erhältlich, von zartrot und gelb bis dunkelpurpur. Schachblumen erscheinen in Weiß, Purpur oder Farbtönen dazwischen. Es gibt mindestens 125 Sorten, wovon viele weiter entwickelt werden. Kaiserkronen sind winterhart, nur in strengen Wintern ist es empfehlenswert, eine Lage Laub oder Stroh anzubringen.

Kaiserkronen pflanzen

Die große Blumenzwiebel (die in der Mitte hohl ist) wurzelt einfach an. Lassen Sie die Blumenzwiebeln nicht austrocknen und pflanzen Sie sie gleich nach Erhalt in humusreichen Boden. Stecken Sie die Zwiebeln so früh wie möglich in die Erde, am besten schon im September/Oktober. Lassen Sie die Blumenzwiebel nach der Blüte einfach im Boden, sie vermehren sich schnell. Sie können sich jahrelang an der Kaiserkrone erfreuen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, den Platz zu markieren, wo Sie die Blumenzwiebeln gepflanzt haben. So bleiben sie unbeschädigt, wenn Sie im Laufe des Jahres weiter gärtnern.

Kaiserkrone im Topf

Die Kaiserkrone kann prima in einem tiefen Topf gezüchtet werden (mindestens 40 cm). Pflanzen Sie mindestens 3 Zwiebeln in einen Topf mit einem Durchmesser von 50 cm. Legen unten in den Topf eine Lage Hydrokörner für einen guten Wasserabfluss. Bewahren Sie die Fritillarien in Töpfen frostfrei auf, aber holen Sie sie nicht nach drinnen. Mit einer Strohdecke und einer Schilfmatte können Kaiserkronen prima einen strengen Winter draußen überleben. Geben Sie ihnen auf der Terrasse oder dem Balkon einen Platz im Halbschatten und gießen Sie regelmäßig, vor allem während des Wachstums. In einem Topf, aber auch im Freiland benötigen Kaiserkronen Dünger und eventuell zusätzlich Kalium.

Fritillaria Wissenswertes

  • Die Fritellaria gehört zur Familie der Liliengewächse. Die Kiebitzblume (Fritillaria meleagris) bildet prächtige hängende kleine Glocken. Die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) hat große trompetenförmige Glocken.
  • Die Fritillaria benötigt gut durchlässigen und humusreichen Boden. Geben Sie lieber keinen frischen Stallmist.
  • Pflanzen Sie die hohen Fritillarien tief (15-20 cm) in das Freiland, die niedrigen Sorten 10 cm tief. So stehen sie stabil.
  • Kennzeichnend für die lila Fritillaria meleagris (Kiebitzblume) sind die aparten karierten Muster oder die Sprenkel auf jedem Blütenblatt. Es gibt verschiedene Sorten.
  • Die Kaiserkrone (Fritillaria imperialis) verlangt einen Standort in der Sonne oder ein erhöhtes Beet. Die Kiebitzblume macht sich gut im Halbschatten.
  • Die Fritillaria vermehrt sich selbst, die kleineren Sorten säen sich einfach aus und blühen schon nach 4 Jahren. Die Sorten mit großen Zwiebeln können Sie verwildern lassen. Dies tun Sie, indem Sie die jungen Zwiebeln von der großen Zwiebel abtrennen und sie im Juli an einen neuen Platz einpflanzen.
  • Wussten Sie, dass die Knolle der Kaiserkrone einen starken Duft hat, der Maulwürfe und Wühlmäuse auf Abstand hält?
  • Wenn Sie im September-Oktober die Zwiebeln der Kiebitzblume in den Boden stecken, erfreuen Sie sich im kommenden Frühjahr an schönen glockenförmigen Blüten in Ihrem Garten.
  • Die kleinblumigen Fritillaria-Sorten können Sie auch verwildern lassen und sie passen auch prima in einen Steingarten.