Eine Frage des Düngens



Die Monate des Düngens nahen wieder. Bei jeder Pflanzensorte natürlich zu seiner Zeit. Und für manche Sorten sogar mit einem 'eigenen', speziell entwickelten Dünger. Wussten Sie das? Natürlich können Sie überall Standarddünger verwenden, aber für das beste Resultat verlangen einige Pflanzen doch speziell abgestimmte Nährstoffe.


Häufig wird angenommen, dass Dünger den Pflanzen Nährstoffe gibt. Ja, indirekt ist dies auch so. Eigentlich gibt Dünger dem Boden Nährstoffe! Und mit einem gesunden, nährstoffreichen Boden erhalten Sie besser entwickelte Wurzeln und Pflanzen. Die Folge hiervon ist eine vollere Pflanze, eine schönere und längere Blüte und gesündere Blätter. Und das möchten wir doch alle in unserem Garten!

Drei wichtige Elemente

Die drei wichtigsten Elemente für eine gute Entwicklung sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Stickstoff stimuliert das Wachstum. Phosphor ist gut für die Blüte, den Fruchtansatz und für die Bildung von gesunden Wurzeln und Knollen. Und Kalium stimuliert wiederum die Bildung von neuen Blättern. Daneben benötigt die Pflanze dies für den Wasser- und Nährstofftransport.

Dünger

Bei Dünger denken wir oft an Stallmist (Kuhmist). In der Tat ist dies einer der organischen Düngestoffe. Aber auch zum Beispiel Kompost, Torf, Gartenerde und Topferde gehören hierzu. Alle bestehend aus organischem Material und bestimmt als Bodenbereicherung und -verbesserung.

Kompost können Sie auch selbst aus Grünabfall aus Ihrem Garten machen. Ein Minuspunkt: Es ist ein langsamer Prozess und Sie erhalten aus einem großen Berg Grün nur ein kleines bisschen Dünger. Meistens nicht genug, um Ihren ganzen Garten die ganze Saison über zu düngen. Für Pflanzen, die nicht so schnell wachsen, ist dies ein hervorragendes Mittel. Starke Wachser benötigen mehr, zum Beispiel Kuhdungkörner.

Verbesserung der Bodenstruktur

Organisches Material gibt nicht nur Nährstoffe, sondern verbessert auch die Zusammenstellung der Gartenerde. Es hat einen günstigen Einfluss auf die Bodenstruktur und Bodenleben.
Es ist mehr oder weniger lebenswichtig für Ihren Garten. Bakterien, Schimmel und Würmer zersetzen totes Material und machen Humus daraus. Dies sorgt dafür, dass die Bodenteilchen besser zusammenkleben, wodurch sie besser Feuchtigkeit und Nährstoffe festhalten können. Dagegen lockert Humus einen Lehmboden auf. Die natürliche Bildung von Humus ist unentbehrlich für einen fruchtbaren, gesunden Gartenboden mit einer lockeren Struktur.

Der Vorteil von organischem Dünger ist, dass die Pflanzen nicht so einen Wachstumsschock bekommen. Die Nährstoffe werden langsam von dem Boden aufgenommen, wodurch es auch nach und nach von der Pflanze genutzt wird.

Kunstdünger: pure Nährstoffe

Neben all diesen organischen Nährstoffen gibt es natürlich auch noch den Kunstdünger, oder auch anorganischen Dünger. Sie können dies als pure Nährstoffe sehen, ausgewogen zusammengestellt und bestimmt für spezifische Bedürfnisse von bestimmten Pflanzen. Dies hat daher auch keinen Einfluss auf den Boden und seine Struktur. Da die Nährstoffe direkt von dem Boden aufgenommen werden, werden sie schneller für die Pflanzen freigesetzt. So ein Dünger verlangt daher auch eine genauere Dosierung. Auf der Verpackung von diesen Produkten finden Sie immer die exakten Informationen zu den Dosierungsverhältnissen. Zu viel schadet, auch wenn es sich um Nährstoffe handelt.

Wir empfehlen Ihnen, nie ausschließlich anorganischen Dünger zu verwenden. Besonders auf längere Zeit geht dies auf Kosten der Bodenstruktur und des Bodenlebens!

Nach dem Düngen ist es wichtig, dass Sie ausreichend Wasser geben. So werden die Nährstoffe gut im Boden verteilt und die Wurzeln können sie sowohl einfacher als auch nach und nach aufnehmen.

Bakker entwickelte für einige anspruchsvolle Wachser seine eigenen Mischungen, wie zum Beispiel Rosendünger und Erdbeerendünger. Für ein üppiges Wachstum und eine schöne Blüte Ihrer Rosen und Erdbeeren sollten Sie dies wirklich einmal ausprobieren!