DIY: Saatbomben machen – Guerrilla Gardening

Bringen Sie Farbe in die Nachbarschaft mit selbstgemachten Saatbomben!

Dieses Phänomen heißt Guerrilla Gardening und ist aus den USA herübergeweht. Guerrilla Gardening steht für das Aufhübschen einer häufig grauen, langweiligen Umgebung mit Blumen und Pflanzen.


Gibt es in Ihrer Nähe ein brachliegendes Grundstück oder eine langweilige Grünfläche? Denken Sie dann einmal an Guerrilla Gardening!

Das Herstellen von Saatbomben ist einfach und macht natürlich auch gemeinsam mit Kindern viel Freude! Sie werden Spaß daran haben, Kugeln zu kneten und beim Abwerfen zu helfen. Danach ist es natürlich superspannend zu sehen, was das Resultat sein wird.

Benötigtes:

  • Eine kleine Tüte Blumen- oder Saaterde
  • Ein halbes Kilo Lehm in Pulverform
  • Drei bis fünf Tüten Saat der einheimischen Blumen wie Mohnblumen, Ringelblumen, Margeriten, Astern, Löwenmäulchen, Kamelien (natürlich  kann auch Saat von Blumen aus dem eigenen Garten verwendet werden).

Wie funktioniert es?

Mischen Sie fünf Einheiten Lehm mit einer Einheit Blumenerde und die Saat. Gießen Sie ein kleines bisschen Wasser dazu, bis eine knetbare Kugel aus Lehm entsteht. Verteilen Sie diese große Kugel in kleinere Bällchen von zwei bei drei Zentimeter Durchmesser. Lassen Sie sie ein paar Tage trocknen, aber nicht in der Sonne.

Und dann?

Achten Sie darauf, dass die Saatbomben nicht an Plätzen abgeworfen werden, wo das Gras regelmäßig gemäht wird – dann haben die Blumen natürlich keine Chance. Suchen Sie kahle, ungenutzte Plätze in der Nachbarschaft: Denken Sie an ein kahles Stück Erde unter einem Baum, ein brachliegendes Grundstück zwischen zwei Häusern oder ein kahler Streifen neben den Zuggleisen und werfen Sie die Saatbomben ab. 

Merken Sie sich, wo Sie die Saatbomben geworfen haben und schauen Sie nach 6 bis 8 Wochen nach, was das Resultat der Guerrilla-Aktion is