Die Enchinacea: Der strahlende Spätblüter



Der purpurrote Sonnenhut, oder auch Enchinacea purpurea, ist eine besondere Pflanze. Schon früher wurde ihr eine heilkräftigende Wirkung zugeschrieben. Die genaue Wirkungsweise dieser Pflanze ist zwar nicht bekannt, aber sie wirkt gesundheitsfördernd. Die Enchinacea purpurea blüht ohne Probleme und Sie können ein strahlendes Blütenmeer, das Ihrem Garten selbst im Spätsommer noch viel Farbe gibt, genießen.

Mit der Entdeckung des Purpurroten Sonnenhuts, der ursprünglich aus Nordamerika stammt, war die Familie der Korbblütengewächse um eine Gattung reicher: Echinacea. Damals wurde diese Staude häufig wegen ihrer medizinischen Eigenschaften gepflückt. Während die Indianer sie als Gegengift und Betäubung bei Schlangenbissen verwendeten, sahen die Kolonisten zum Beispiel mehr heilende Eigenschaften bei Husten und Erkältungen.

Dass diese so beliebte Beetpflanze die bekannteste in der Gattung ist, liegt wahrscheinlich auch daran, dass der Name 'Echinacea' heute regelmäßig auf den Verpackungen von homöopathischen Produkten erscheint. Denn die Wurzeln und Blätter dieser Pflanze werden noch immer häufig in diesen Mitteln verarbeitet. Die einzige ihrer Gattung ist die E. purpurea jedoch bestimmt nicht! Es werden circa neun Sorten unterschieden, worunter im Allgemeinen die E. purpurea, die E. angustifolia und die E. pallida als Gartenpflanzen verwendet werden.

Auch wenn diese winterharte Staude nicht viele Ansprüche stellt, gibt es natürlich einige Punkte, denen man Aufmerksamkeit widmen sollte. Ein warmer, sonniger Standort ist einer dieser Aspekte, wobei Sie bei diesen Pflanzen einen Platz im Halbschatten berücksichtigen dürfen.

Echinacea benötigt wenig Nährstoffe um zu überleben. Es kann jedoch nie die Absicht sein, dass eine Pflanze nur überlebt. Sie möchten Ihren Garten natürlich mit prächtigen, großen Blüten versehen und sich an der langen Blüte (August - Oktober) erfreuen. Darum sollten Sie die Pflanzen am besten in einen humusreichen und wasserdurchlässigen Boden pflanzen. Bei Aufnahme von zuviel Nährstoffen wird die Pflanze zu hoch und schlapp, wodurch sie umfallen kann. Versuchen Sie hierbei also einen guten Mittelweg zu finden! Der Sonnenhut wird etwa 60-90 Zentimeter hoch.

Wenn Sie gerade dabei sind, einen geeigneten Platz auszuwählen, sollten Sie ausreichend Platz in Ihren Überlegungen berücksichtigen. Lassen Sie die farbenfrohen Sonnenhüte nicht von anderen hohen Pflanzen überwuchern! Dadurch würden sie zuwenig Sonnenlicht und Platz zum Wachsen haben. Das wäre schade, denn Sie würden wenig von der langen und reichen Blüte profitieren!

Die ideale Pflanzzeit ist von Ende September bis Ende Oktober. Obwohl sie prima zu kombinieren sind, kommen sie am schönsten zur Geltung, wenn Sie sie in Gruppen anpflanzen. Versuchen Sie dies einmal in einem Beet zusammen mit Ziergräsern: Ein prächtiger Effekt!

Außerdem ist die Echinacea wenig anfällig für Krankheiten. Nasse Winter können ein Problem darstellen, da die Pflanzen hierdurch faulen können. Sie verstehen also, warum der wasserdurchlässige Boden so wichtig ist…

Neben der oben genannten haben wir bei Bakker eine exklusive Sorte in unserem Sortiment! Die sogenannte Echinacea ‘Butterfly hybrids: Eine auffallende, bunt gefärbte Mischung, die mit den schönsten Sommerfarben Ihren Garten verblüffend aussehen lässt!

Und da wir gerade über die strahlenden Spätblüher sprechen, darf ein bestimmtes Familienmitglied eigentlich nicht fehlen. Ich meine hierbei die Rudbeckia. Auf dem ersten Blick sieht man beinahe den Unterschied zwischen den beiden nicht, wodurch derselbe deutsche Name 'Sonnenhut' praktisch unvermeidlich ist. Die frischen Farben und ebenfalls die lange Blüte machen aus dieser anderen Gattung der Korbblütengewächse genauso einen strahlenden Spätsommerblüher!

Diese trendy Beetpflanzen sind beinahe ein Muss für Ihren Spätsommergarten! Lassen Sie sich, genauso wie ich, von den fröhlichen 'Hüten' überraschen!