Das Verwildern von Blumenzwiebeln und Stauden



In jedem Garten gibt es ein Plätzchen, wo Blumenzwiebeln und Stauden hervorragend verwildern können. Geben Sie den speziell zur Verwilderung geeigneten Gewächsen einen guten Platz, um sich frei vermehren zu können und lassen Sie die Natur ihren Teil dazu tun! Hier unten gebe ich Ihnen zusätzliche Informationen und Tipps über das Verwildern von Blumenzwiebeln und Stauden.

Sorgen Sie als erstes dafür, dass das Zwiebel- oder Knollengewächs einen ruhigen Standort hat, wo es sich optimal entwickeln kann. Außerdem ist es wichtig, dass Sie das Gewächs nach dem Wachstum in Ruhe lassen. Ich empfehle Ihnen, die (gelben) Blätter, die für die Pflanze so unentbehrlich für die Entwicklung sind, stehen zu lassen. Sie werden von selbst absterben. Die Zwiebeln und Knollen können jetzt eine Zeit lang ruhig gedeihen. So verwildern sie ganz einfach und Sie brauchen ihnen keine Aufmerksamkeit zu widmen.

Blumenzwiebeln

Blumenzwiebeln, zum Beispiel Krokusse und Narzissen, verwildern hervorragend in einem Rasen. Bedingung ist jedoch, dass der Boden während der Ruhezeit der Zwiebeln recht trocken ist und die Blätter vollständig ausreifen können. Außerdem empfehle ich Ihnen, den Rasen nach der Blüte im Frühjahr noch nicht zu mähen. Denn wenn Sie mähen, stören Sie die natürlichen Gegebenheiten, die für das Verwildern notwendig sind.

Blumenzwiebeln zur Verwilderung

Es gibt verschiedene Plätze, die sich hervorragend zur Verwilderung von Blumenzwiebeln eignen. Ich empfehle Ihnen jedoch, eine ausreichend große Oberfläche verfügbar zu machen.

  • Rasenflächen
  • Sehr gut geeignet für das Verwildern von Blumenzwiebeln sind Rasenflächen. Achten Sie dann darauf, dass der Rasen erst gemäht werden darf, wenn der oberirdische Teil der Blumenzwiebel ganz abgestorben ist. Dies ist etwa 6-8 Wochen nach der Blüte der Zwiebeln. Wir empfehlen Ihnen daher, am besten früh blühende Zwiebeln zu pflanzen. Sorten, die sich am besten eignen für eine Pflanzung im Rasen: Schneeglöckchen, Krokusse, Schneestolz, Sibirischer Blaustern (Scilla siberica) und früh blühende Narzissen.
  • Breite Ränder entlang von Sträuchergruppen.
  • Ein waldartiger Teil des Gartens kann mit einer Bepflanzung, die verwildern kann, lebendiger werden.
  • Zwischen anderen Stauden
  • Die Saat, die nach der Blütezeit gebildet wurde, wird zwischen Stauden einen guten Nährboden finden. Hier können sie hervorragend keimen und verwildern.