Basilikum (Ocimum basilicum)



In Indien gilt Basilikum als heilig und ist darum häufig neben Tempeln zu finden. Derweil die alten Griechen und Römer Basilikum mit Armut und Haß in Verbindung brachten, wurde das Kraut in Italien als Zeichen von Liebe gesehen. Eine junge Frau, die auf der Suche nach einem Freund war, stellte einen Topf mit Basilikum vor ihr Schlafzimmer. Später glaubte man vor allem auf medizinischem Gebiet an das Kraut. Tee von den (getrockneten Blättern) galt Jahrhunderte als blutbildend, gut für die Verdauung und bei Magenkrämpfen. Bei Halsschmerzen nahm man es zum Gurgeln. Wie es auch sei, heute ist Basilikum in ganz Europa ein geschätztes Küchenkraut.

Die glänzend grünen Blätter haben ein kräftiges Aroma und können sowohl frisch als auch getrocknet gebraucht werden. Frisch abgeknipste Blätter können Sie auch in kleinen Portionen einfrieren. Wenn Sie die Blüten abkneifen, verstärkt sich der buschige Wuchs und der Geschmack der Blätter. Diese schmecken etwas bitter, wodurch eine Kombination von Rosmarin, Salbei und Basilikum eine gute Wahl für Salate, Gemüsesuppen und Pastasaucen ist. Sie können Basilikum jedes Frühjahr neu aussäen, am besten an einem warmen, geschützen Platz mit einem nicht zu feuchten Boden. Die Pflanze wird im Gartenboden ca 50 cm hoch. Säen Sie sie in einem Topf aus, dann bleibt die Pflanze kleiner. Sie können sie im Topf in der Küche überwintern lassen und täglich frische Blättchen pflücken. Das wehrt gleichzeitig Fliegen ab!