Amaryllis, eine überraschende Schönheit

amaryllis

Die Amaryllis (Hippeastrum) kommt ursprünglich aus den Anden in Peru und Chile. Die große Blumenzwiebel wurde schon rund 1830 in Europa eingeführt. Dennoch dauerte es noch ein Jahrhundert, bis die Amaryllis die Wohnzimmer schmückte. Es gibt keine andere Blumenzwiebel, die so einfach zur Blüte kommt wie die Amaryllis.

Zwiebelumfang

Der Zwiebelumfang von diesem wunderschönen Blüher kann gigantisch genannt werden. Ein Zwiebelumfang von 20 bis mehr als 30 cm ist hierbei ganz normal.

Amaryllis pflanzen

Setzen Sie die große Amarylliszwiebel in einen geräumigen Topf, der mit Blumenerde gefüllt ist. Sorgen Sie dafür, dass 1/3 der Zwiebel aus der Erde herausragt. Stellen Sie den Topf nach dem Pflanzen an einen warmen Platz (± 20° C). Auf diese Weise entwickelt der Stängel sich schneller. Wenn der Stängel der Amaryllis ausgewachsen ist, enfalten sich die spektakulären Blüten. Dieser ganze Prozess kann 6 bis 10 Wochen dauern. Die Amaryllis kann mehr als 55 cm hoch werden.

Üppige Blüte

Sobald die Knospen der Amaryllis beinahe zur Blüte kommen, kann die Pflanze an einen anderen Platz gestellt werden, wo es kühler und weniger hell sein darf. So verlängert sich häufig die Blütezeit der Amaryllis und die leuchtende Farbe der Blüten hält sich länger. Die meisten Zwiebeln bilden mindestens 3 bis 4 Blütenkelche pro Stängel.

Verschiedene Sorten

Am bekanntesten sind die großblumigen Amaryllen in diversen Rottönen, Rosa, Lachsfarbe, Orange und Weiß. Neben den einfarbigen Blüten gibt es auch besondere mehrfarbige Amaryllen. Es gibt sogar gefüllt blühende Sorten, kleinblumige Sorten, Zwergsorten und Orchideen ähnelnden Amaryllissorten.