Rosen

Rosen – Das Symbol der Liebe
Rosen sind der absolute Klassiker unter den Zierpflanzen. Die „Königin unter den Blumen“, wie sie im Volksmund genannt wird, ist dabei perfekt als universelles Stilelement in der Gartengestaltung geeignet, mit dem sich in jedem Garten gezielt farbliche Akzente setzen lassen. Darüber hinaus sind rote Rosen seit jeher als Symbol der Liebe bekannt und werden so als Schnittrose zur stillvollen und romantischen Geschenkidee für die Liebste oder den Liebsten.

Auslieferung von Rosen

Rosen als Freilandpflanzen

Freilandpflanzen sind wurzelnackte Pflanzen und können gepflanzt werden, wenn es nicht friert, im Frühling, Sommer (wenn es nicht allzu warm ist) und im Herbst. Diese Rosen werden in einer Ruhephase gehalten, bis sie zu Ihnen nach Hause geliefert werden. Sobald die Rosen geliefert wurden, ist es auch Zeit, sie zu pflanzen. Stellen Sie die wurzelnackten Rosen vor dem Pflanzen erst eine Nacht in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Graben Sie ein großes Pflanzloch und lockern Sie den Boden gut auf. Breiten Sie die Wurzeln gut aus und setzen Sie die Rose in die richtige Tiefe. Dabei muss der frostempfindliche Okulationspunkt (die Verdickung, aus der die Zweige entspringen) etwa fünf cm tief im Boden liegen. Verbessern Sie die Erde mit Kompost und füllen Sie das Pflanzloch damit auf. Drücken Sie sie gut fest und geben reichlich Wasser. Häufeln Sie die Rose rundherum mit Erde an.

Rosen im Anzuchttopf

Rosen im Anzuchttopf können beinahe das ganze Jahr über gepflanzt werden. Nur wenn es friert, sollten Sie mit dem Pflanzen von Rosen im Anzuchttopf besser warten, bis es nicht mehr friert. Diese Rosen werden in einer Ruhephase gehalten, bis es Zeit ist, sie zu pflanzen. Stellen Sie die Rosen vor dem Pflanzen erst eine halbe Stunde in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Graben Sie ein großes Pflanzloch und lockern Sie die Erde gut auf. Holen Sie die Rose aus dem Topf und setzen Sie die Rose in die richtige Tiefe:
 
  • Veredelte Rosen im Anzuchttopf haben einen frostempfindlichen Okulationspunkt (die Verdickung, aus der die Zweige entspringen). Dieser sollte beim Pflanzen etwa 5 cm tief im Boden liegen. Füllen Sie das Pflanzloch mit der verbesserten Erde, drücken Sie sie gut an und geben Sie reichlich Wasser. Häufeln Sie diese Rosen rundherum mit Erde gut an, um den Okulationspunkt zu schützen.
  • Rosen aus Stecklingszucht im Anzuchttopf haben keinen Okulationspunkt, sie sind nicht veredelt. Setzen Sie den Wurzelballen dieser Rosen in eine Höhe, wobei die Oberseite nur etwas unter der Erdoberfläche liegt. Verbessern Sie die Erde mit Kompost und Dünger und füllen Sie das Pflanzloch damit. Drücken Sie sie fest an und geben Sie reichlich Wasser.

Der Aufbau eines Rosenstrauchs

Rosen sind laubabwerfende Sträucher mit zusammengestellten Blättern. Die Zweige sind gestachelt, die Blüten stehen allein oder in Dolden. Die Frucht der Rosen ist die Hagebutte, worin sich zahlreiche Samen befinden. In der Vergangenheit wurden Wildrosen untereinander gekreuzt, wodurch Hybriden entstanden, auch Edelrosen genannt. Häufig werden diese auf eine Wildrose (z.B. Rosa canina) veredelt, da die Wuchskraft der ursprünglichen Sorten stärker ist. Okulieren oder Veredeln ist eine Methode, um Pflanzen vegetativ zu vermehren. Dabei wird das Edelholz auf einen anderen Unterstamm (in diesem Fall eine andere Rose) gesetzt. Das Blatt ist meistens hellgrün und hat mehr Blätter als die Edelrose. Entfernen Sie Wildtriebe, indem Sie sie abreißen, dann ist das Risiko kleiner, dass der Trieb wieder zurückkommt, als beim Abschneiden.

Rosen pflegen

Rosen lieben einen sonnigen Platz und einen fruchtbaren, kalkhaltigen Boden, der gut durchlässig ist. Für eine reiche Blüte ist viel Pflanzendünger (und eventuell Kalkkörner) notwendig. Streuen Sie im Winter Kuhdungkörner rund um den Fuß der Rose. Geben Sie im frühen Frühjahr Knochenmehl oder gemischten organischen Dünger und düngen Sie im Juli mit speziellem Rosendünger. Indem Sie verblühte Blüten bis zum ersten fünfzähligen Blatt abschneiden, wird eine erneute Blüte angeregt. Fast alle Rosen sind winterhart, aber es bleibt natürlich dennoch wichtig, sie gut gegen Frost zu schützen. Schaufeln Sie dafür vor dem Winter einen kleinen Haufen Erde über das Herz des Strauchs und entfernen Sie diesen im frühen Frühjahr wieder. Schützen Sie bei Stammrosen den Okulationspunkt (oben am Stamm) im Winter mit Stroh oder Noppenfolie.

Rosen schneiden

Die Rosen von Bakker.com sind bereits geschnitten. Sie brauchen sie darum erst ein bis anderthalb Jahre später wieder zu schneiden. Schneiden Sie Rosen jedes Frühjahr. Schneiden Sie im März mit einer Gartenschere alle Zweige auf 3-5 Augen (Knospen) zurück und belassen Sie ungefähr fünf dicke Zweige pro Strauch. Entfernen Sie eventuelle Wildtriebe, die aus dem Stamm oder den Wurzeln wachsen. Wildtriebe erkennen Sie an sehr vielen Stacheln und siebenzählige Blätter. Schneiden Sie lange Zweige von kleinen Terrassen- und Topfrosen ab, um die Form der Rosen zu behalten. Bei der Kletterrose behalten Sie einige lange Zweige, die Sie gut anbinden. Schneiden Sie alle Seitenzweige, die sich hieraus bilden am Ende des Winters bis auf drei Augen. Schauen Sie hier für mehr Informationen über das Rosen schneiden.
 
Möchten Sie mehr Tipps zum Pflanzen oder zur Pflege von Rosen? Schauen Sie dann auch einmal auf unsere 'Gewusst wie' und 'Inspirationen' Seiten.
 
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